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14. August 2015

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Zum geplanten Stellenabbau bei Arbonia Foster

Ohne die Sozialpartner einzubeziehen hat die Arbonia-Forster-Holding AG den Abbau von rund 320 Stellen angekündigt. Der Kaufmännische Verband zeigt sich befremdet über dieses Vorgehen.

Die AFG Arbonia-Forster-Holding AG hat ein enttäuschendes Halbjahresergebnis vorgelegt. In einer Medienmitteilung kündigt sie deshalb tiefgreifende strategische, operative und finanzielle Massnahmen zur Repositionierung an. Im Verlauf der nächsten drei Jahre sollen rund 320 Arbeitsplätze in der Schweiz abgebaut werden. Dies ist ein Schlag für die Sozialpartner, zu denen der Kaufmännische Verband zählt. Für sie kam die Ankündigung unerwartet. Seitens der AFG hatte man die Sozialpartner stets beruhigt: Es hiess, der Turnaround sei geschafft und man blicke positiv in die Zukunft.

Nun machte die AFG publik, dass sie 2016 sowohl die Kunststoff-Fensterproduktion von Villeneuve wie auch die Sonderheizkörper-Produktion von Arbon ins Ausland verlagert und dies rund 160 Stellen kostet. Zudem wird die Produktion von Holz-Fenstern von Altstätten schrittweise über drei Jahre an den Standort Langenwetzendorf in Deutschland verlegt, was zu einem Abbau von weiteren 160 Stellen führt. Begründet werden die einschneidenden Massnahmen mit dem seit mehreren Jahren anspruchsvollen Marktumfeld und der anhaltenden Frankenstärke. Nicht förderlich in diesem Zusammenhang dürften aus Sicht des Kaufmännischen Verbandes auch die vielen Wechsel in Kaderpositionen gewesen sein.

Für den Kaufmännischen Verband ist klar, dass er sofort das Gespräch mit den Zuständigen suchen wird. Ziel ist es, den Abbau sozialverträglich auszugestalten. Der Kaufmännische Verband wird zudem die Personalkommission von Arbonia Foster beim Konsultationsverfahren unterstützen.

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