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26. November 2015

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Sozialpartner schliessen Verhandlungen über neuen Gesamtarbeitsvertrag für Tankstellenshops erfolgreich ab

Der Verband der Tankstellenshopbetreiber der Schweiz (VTSS) und die Gewerkschaften Unia und Syna sowie der Kaufmännische Verband Schweiz haben ihre Verhandlungen zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Mitarbeitenden in Tankstellenshops zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Das Vertragswerk muss nun von den jeweiligen Verbandsgremien ratifiziert werden.

Die Verhandlungen, die im Mai 2014 aufgenommen wurden, fanden in einem konstruktiven sozialpartnerschaftlichen Dialog statt. Ziel des neuen GAV ist der Schutz der Arbeitsbedingungen in Tankstellenshops auf nationaler Ebene. Heute gibt es in den drei Kantonen Freiburg, St. Gallen und Luzern allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge.

Der neue Gesamtarbeitsvertrag legt u.a. Mindestlöhne fest, regelt die Arbeitszeiten und sichert Sozialleistungen wie die Lohnfortzahlung bei Krankheit oder bei Mutterschaft. Weiter legt der GAV auch die Eckwerte für den Vollzug fest.

Allgemeinverbindlichkeit angestrebt

Die Verhandlungsdelegationen der Sozialpartner unterbreiten den neuen Gesamtarbeitsvertrag in den kommenden Wochen ihren jeweiligen Verbandsgremien zur Ratifikation. Die Vertragsparteien beantragen Anfang 2016 die Allgemeinverbindlichkeit (AVE) durch die Bundesbehörden. Der neue Gesamtarbeitsvertrag soll auf den 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Per 1. Januar 2015 gab es in der Schweiz rund 1300 Tankstellenshops. Gemäss Schätzungen arbeiten ungefähr 11 000 bis 12 000 Mitarbeitende in Tankstellenshops, dies zum grossen Teil im Teilzeitpensum.

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