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21. Oktober 2015

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Der Kaufmännische Verband nimmt den CS-CEO beim Wort

Die Credit Suisse hat heute Morgen den Abbau von 1600 Stellen bekannt gegeben. Der Kaufmännische Verband fordert, in den Umbauprozess eng miteinbezogen zu werden.

Der angekündigte Umbau der Credit Suisse (CS) überrascht nicht. Mit Kosteneinsparungen musste gerechnet werden, auch im Personalbereich. Der Kaufmännische Verband ist aber erstaunt über die grosse Anzahl Stellen, die in den nächsten drei Jahren abgebaut werden. Er nimmt den CEO Tidjane Thiam beim Wort, dass dies ohne Kündigungen abläuft.

Gleichzeitig jedoch fordert der Kaufmännische Verband, dass die CS die Sozialpartner aktiv einbezieht. Denn falls es doch zu Entlassungen kommt, sollen Massnahmen zur wirtschaftlichen und sozialen Abfederung der betroffenen Mitarbeitenden getroffen werden. Zudem muss der bestehende Sozialplan den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

Die Stimmung unter den Angestellten der CS bleibt deshalb angespannt. Die negative Entwicklung geht weiter. Die Mitarbeitenden mussten in den letzten Jahren diverse Sparprogramme, regulatorische Massnahmen sowie Restrukturierungen und Auslagerungen im Backoffice-Bereich über sich ergehen lassen. Es wäre wichtig gewesen für den neuen CEO, das Vertrauen der Mitarbeitenden zu gewinnen. Dies ist misslungen.

Unruhe ist in der ganzen Bankenbranche spürbar, die ja generell im Umbruch ist. Der Druck auf die Angestellten ist bereits hoch. Der Kaufmännische Verband unterstützt deshalb seine Mitglieder aus der Branche mit einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Beratungsangebot.

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