18. Oktober 2018

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Fondation CH2048 mit neuen Empfehlungen

CH2048-IMPULSE zur Sozialpartnerschaft und sozialen Sicherheit im digitalen Zeitalter

Die Fondation CH2048 hat zusammen mit 16 Partnern aus Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisationen,  Kantonen und Hochschulen Empfehlungen zur Sozialpartnerschaft und Reformideen zur sozialen Sicherheit ausgearbeitet. Sie will damit eine breite Diskussion über die Folgen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt lancieren.  Der vollständige Bericht «CH2048 IMPULSE» kann von der Website www.ch2048.ch heruntergeladen werden.

Im digitalen Zeitalter verändern sich die Arbeits- und die Erwerbsformen sowie Arbeitsbedingungen fundamental. Abhängige und selbstständige Erwerbstätigkeit werden zunehmend parallel und seriell in Erwerbslebensläufen vermischt. Das traditionelle Modell der langjährigen Vollzeitanstellung wird ergänzt und abgelöst durch neue Erwerbsformen wie Crowdworking, Mikrounternehmen usw., welche durch die klassische Sozialpartnerschaft nicht erfasst werden. Die Sozialpartnerschaft steht somit vor grossen Herausforderungen. Sie muss sich im Hinblick auf die digitale Transformation erneuern.

Will die Schweiz den digitalen Strukturwandel erfolgreich bewältigen, müssen die Sozialpartnerschaft und die soziale Sicherheit deshalb mehrheitsfähig reformiert werden. Sie sollen auch in Zukunft dazu beitragen, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz zu erhalten und zu verbessern. Die heutige Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz ist – neben dem flexiblen Arbeitsmarkt, der guten Ausbildung und dem System der sozialen Sicherheit – wesentlich auch auf die funktionierende Sozialpartnerschaft zurückzuführen. Sie hat in der Vergangenheit den wirtschaftlichen Strukturwandel ohne Blockaden ermöglicht, flexible Lösungen gebracht und gleichzeitig die notwendige Sicherheit für die Arbeitnehmenden gewährleistet.

Zusammen mit 16 Partnern hat die Fondation CH2048 Impulse zur Sozialpartnerschaft und zur
sozialen Sicherheit im digitalen Zeitalter erarbeitet. Diese Empfehlungen und Reformideen orientieren sich stark an bereits in der Praxis erprobten und bewährten Modellen. Da es gelungen ist, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen sowie namhafte Unternehmen an einen Tisch zu bringen, sind die erarbeiteten Vorschläge mit grosser Wahrscheinlichkeit politisch mehrheitsfähig. In den kommenden ein bis zwei Jahren sollen diese Empfehlungen und Reformideen breit diskutiert, im Anschluss daran weiter vertieft und konkretisiert werden und schliesslich in die CH2048-Charta einfliessen.

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