15. Juli 2015

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Für einheitliche englische Titel

Der Kaufmännische Verband setzt sich dafür ein, dass die Höhere Berufsbildung einheitliche und international verständliche englische Titel erhält.

Der Kaufmännische Verband spricht sich für die Umsetzung des vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) präsentierten Vorschlags betreffend englische Übersetzung der Titelbezeichnungen für Abschlüsse der Höheren Berufsbildung aus. Dies hält er in einer Stellungnahme fest. Der entsprechende Vorschlag wurde am Runden Tisch vom 11. Februar 2015 denn auch von den anwesenden Verbundpartnern als grundsätzlich positiv beurteilt. Der Vorschlag setzt sich hauptsächlich aus der Berufsbezeichnung und dem Element "Federal Diploma of Higher Education" zusammen.

Nicht nachvollziehbar ist für den Kaufmännischen Verband jedoch der nachträgliche Entscheid des SBFI, für die Abschlüsse der Höheren Fachschulen (HF) die Teilbezeichnung „Federal“ wegzulassen. Ziel der englischen Titelbezeichnungen ist es, das Verständnis und die Anerkennung der Berufsbildung – insbesondere der Höheren Berufsbildung – bei ausländischen Akteuren zu fördern und somit die berufliche Mobilität der Schweizer Arbeitnehmenden zu erhöhen. Die englischen Titel sollen denn auch nicht die Komplexität unseres nationalen Bildungssystems abbilden, sondern als einheitliches Positionierungsinstrument für die Höhere Berufsbildung insgesamt dienen. Daher setzt sich der Kaufmännische Verband dafür ein, dass auch für die HF-Abschlüsse das "Federal" gelten soll. Nur so kann die gesamte Höhere Berufsbildung gestärkt werden.

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